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Tuesday, 25. September 2018
 
 
MANV

Datum:            27.10.2016

Uhrzeit:           03.40 Uhr

Ort:                   BAB 44, AK Haaren -> Kassel

Stichwort:       PKW-Unfall, mehrer Verletzte

eingesetzte Fahrzeuge:

HLF 20, LF, MTF

weitere Kräfte:

Löschzug Haaren

Löschgruppe Helmern

Löschzug Wünnenberg

Rettungsdienst

Polizei


Beschreibung:

Bad Wünnenberg: Zu einem Verkehrsunfall mit neun Verletzten wurden die Einsatzkräfte des Löschzuges Haaren der Freiw. Feuerwehr der Stadt Bad Wünnenberg und der Rettungsdienst am frühen Donnerstagmorgen um 03.31 Uhr auf die BAB 44 alarmiert.

Aufgrund weiterer Meldungen von der Einsatzstelle wurde von zwei eingeklemmten Personen und weiteren Verletzten ausgegangen. Daher wurden durch die Leitstelle auch die Löschzüge Fürstenberg und Bad Wünnenberg, die Löschgruppe Helmern und weitere Einsatzmittel des Rettungsdienstes mit dem Stichwort Massenfall von Verletzten MANV I zur Einsatzstelle beordert.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Unfallort kurz vor dem Parkplatz Sintfeld wurde ein in den Graben überschlagender Kleinbus vom Typ Opel Vivaro vorgefunden.
Entgegen der ersten Meldungen war niemand im Unfallwrack eingeklemmt, jedoch alle neun Fahrzeuginsassen zum Teil schwer verletzt worden.
Die Lage des Unfallfahrzeuges erschwerte die Einsatzmaßnahmen. Das Fahrzeug hing ca. vier Meter unterhalb der Fahrbahn an einer steilen Böschung vor einigen Bäumen.
Die Feuerwehr schaffte über tragbare Leitern einen Zugang zum Unfallfahrzeug an der rutschigen Böschung. Weiterhin wurde die Einsatzstelle gesichert und der Rettungsdienst unterstützt.

Alle Verletzten wurden durch den Rettungsdienst und Notärzte erstversorgt und in umliegende Krankenhäuser nach Paderborn, Marsberg, Salzkotten und Geseke transportiert.
Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Einsatzmaßnahmen leicht. Auch er wurde ins Krankenhaus gebracht.

Vor Ort waren 65 Einsatzkräfte der Feuerwehr unter der Leitung von Martin Liebing mit 10 Einsatzfahrzeugen, der Rettungsdienst mit 10 Rettungswagen aus Fürstenberg, Büren, Ahden, Borchen, Lichtenau, Paderborn, Marsberg und Erwitte, sechs Notarzteinsatzfahrzeuge mit Notärzten aus Büren, Marsberg, Paderborn, Warburg und Erwitte, der leitende Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst des Kreises Paderborn, das Deutsche Rote Kreuz OV Paderborn mit zwei Einsatzfahrzeugen sowie die Autobahnpolizei mit mehreren Streifenwagen.
Die BAB 44 in Fahrtrichtung Kassel blieb während der Rettungsmaßnahmen voll gesperrt.

Bericht: Feuerwehr Bad Wünnenberg, Christoph Hesse

 

 
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