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Friday, 20. July 2018
 
 
Kaminbrand

Datum:         21.09.2013

Uhrzeit:        14.50 Uhr

Ort:               Bad Wünnenberg, Südhang

Stichwort:   Feuer 2

eingesetzte Fahrzeuge:

HLF 20, LF, MTF

weitere Kräfte:

Löschzug Bad Wünnenberg: DLK 23-12, HLF 20, ELW 

Löschzug Haaren: ELW 1

Löschgruppe Leiberg: LF 10, MTF

Löschgruppe Helmern: TSF-W

Wehrführer: KdoW

Rettungswache Fürstenberg: RTW

THW OV Büren: GKW, LKW, ELW, MTF

Polizei

Beschreibung:

Zu einem Kaminbrand in einem Wohnhaus am Südhang in Bad Wünnenberg wurde der Löschzug Bad Wünnenberg der Freiw. Feuerwehr der Stadt Bad Wünnenberg am Samstagnachmittag um 14.11 Uhr alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war bereits eine Rauchentwicklung aus der Dachhaut des Gebäudes und eine Verrauchung innerhalb des Gebäudes festzustellen.

Der Einsatzleiter ließ daraufhin sofort das Alarmstichwort erhöhen und beorderte die Löschgruppe Leiberg, den Löschzug Fürstenberg und einen Rettungswagen zur Einsatzstelle. Auch der Einsatzleitwagen des Löschzuges Haaren und der Bezirks-Schornsteinfeger wurden zur Einsatzstelle gerufen. Von der Kreisfeuerwehrzentrale wurden zusätzlich zur Bad Wünnenberger Wärmebildkamera eine zweite Wärmebildkamera und das Wechselbehälterfahrzeug mit dem Abrollbehälter Atemschutz zur Einsatzstelle entsandt.

Im Keller des Hauses war der Kamin bereits durchgebrannt. Das Feuer konnte mittels Kleinlöschgerät unter Atemschutz gelöscht werden. Die Kehrung des brennenden Kamins gestaltete sich dagegen schwierig. Auch stieg die Temperatur außen am Kamin immer weiter an. Erst durch massiven Einsatz einer sogenannten „Kaminkehr-Fallgranate“ und einem langen Torstahl-Stück konnte eine Öffnung des Kamins unter Atemschutz über die Drehleiter erreicht werden.

Aus dem Kamin entnommene Glut wurde nach außen verbracht und dort abgelöscht. Während des gesamten Einsatzes wurde die Temperatur des Kamins, der Wände und der Decken auf allen Etagen unter Atemschutz kontrolliert.

Glutnester, die sich in den Zwischendecken gebildet hatten, wurden aufgespürt und abgelöscht. Die Zwischendecke rund um den Kamin wurde unter Atemschutz freigelegt.

Um den großen Bedarf an Atemschutzgeräteträgern zu decken wurde im weiteren Einsatzverlauf auch die Löschgruppe Helmern zur Einsatzstelle beordert. Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks wurden ebenfalls zur Einsatzstelle alarmiert, um beim Freilegen der Zwischendecken zu unterstützen und mit Abstützmaßnahmen tätig zu werden. Das Gebäude wurde daneben belüftet.

Während der Einsatzmaßnahmen verletzte sich ein Feuerwehrkamerad leicht. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit elf Einsatzfahrzeugen vor Ort. Die Einsatzkräfte setzten dabei mit ca. 25 Atemschutzgeräten rund 60 Atemluftflaschen ein. Seitens des Technischen Hilfswerks waren fünfzehn Einsatzkräfte des Ortsverbands Büren mit vier Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Die Einsatzmaßnahmen dauerten bis in die Nachtstunden.
 
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