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Monday, 17. December 2018
 
 
Brennt Holzschuppen

Datum:                                      08.08.2012

Uhrzeit:                                     22:14 Uhr

Ort:                                            Haaren, Fürstenberger Straße

Stichwort:                                Fe3Z

Eingesetzte Fahrzeuge:

LF 24, LF 8, MTW

weitere Kräfte:

Leiter der Feuerwehr: KdoW

Löschzug Haaren: ELW 1, TLF 16/43, LF 8

Löschgruppen Helmern: TSF-W

Löschzug Bad Wünnenberg: ELW 1, HLF 20/20, DLK 12/9, TLF 8/18

Rettungswache Fürstenberg: RTW

Rettungswache Borchen: RTW

Rettungswache Büren: NEF

Kreisfeuerwehrzentrale: Wärmebildkamera

Polizei

Beschreibung:

Der Löschzug Fürstenberg wurde nach Haaren alarmiert. Hier brannte zwischen einem Wohnhaus und einem Altenheim ein an einer Doppelgarage angebauter Holzschuppen in dem Brennholz gelagert wurde. Da die Bewohner des Altenheims zum Teil die Fenster zum lüften geöffnet hatten, wurde das Einsatzstichwort auf Feuer 3 erhöht. Da der Brandrauch durch Teile des Altenheims sowie in Patientenzimmer in der unmittelbaren Nähe der Einsatzstelle gezogen ist, wurden mehrere Bewohner in einen anderen Flügel des Altenheims evakuiert. Die Bewohner wurden durch die Feuerwehr und von der Pflegeleitung alarmierten Mitarbeiter während der Löschmaßnahmen betreut. Nachdem der Brand durch mehrere Trupps unter Atemschutz gelöscht  und Teile des angrenzenden Altenheims belüftet und kontrolliert wurden, konnten die Bewohner wieder zurück auf ihre Zimmer.

 
 

Bereicht Neue Westfälische:

 
BAD WÜNNENBERG
Schuppenbrand gefährdet Altenheim
Feuerwehreinsatz in Bad Wünnenberg-Haaren
Bad Wünnenberg-Haaren (my/mk). "Heiße Nacht" für rund 90 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wünnenberg im Kreis Paderborn: Ein Holzschuppen an der Fürstenberger Straße im Ortsteil Haaren, der an eine Doppelgarage grenzte und randvoll mit Kaminholz und Gartengeräten war, stand komplett in Flammen. Das Feuer griff schnell auf die Dachkonstruktion der Garage über.  Durch die starke Wärmestrahlung der lodernden Flammen wurden auch die Kunststoffrollos im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss des Wohnhauses sichtbar verformt.

Einsatzleiter Stefan Kaup, der in unmittelbarer Nachbarschaft des Brandobjekts wohnt, ließ sofort die Alarmstufe erhöhen, denn die Brandstelle ist nur nur eine schmale Zufahrt vom benachbarten Emma-Rose-Wohnstift entfernt. Durch geöffnete Fenster gelangte der Brandrauch in zahlreiche Zimmer der rund 45 Bewohnern. Während der Löscharbeiten kontrollierten die Einsatzkräfte Zimmer und schlossen alle Fenster. Zusätzliche Pflegekräfte, die durch die Nachtschwester in einem internen Alarm benachrichtigt wurden, kümmerten sich um die Bewohner


  
  
 
In einigen Bereichen stellten die Einsatzkräfte leichte Verrauchungen fest. Zwei Bewohnerinnen wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Bürener Notarzt untersucht, mussten aber nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden. Einige Bewohner wurden für die Nacht im Haus umquartiert.

Gasflasche geborgen

Entdeckt wurde das Feuer von den Besitzern der Hütte. Eine Bewohnerin des Hauses hatte das Knistern der Flammen für Regen gehalten. Als sie das Rollo öffnete, sah sie sich einer Flammenhölle gegenüber

Aus der Garage bargen die Feuerwehrleute noch eine Gasflasche. Der brennende Holzschuppen wurde von allen Seiten mit Wasser und Schaum gelöscht. Um auch alle Brandnester ablöschen zu können wurden die  Reste des Schuppens von den Einsatzkräften per Hand abgetragen.

Im Einsatz waren rund 90 Feuerwehrleute der Löschzüge Fürstenberg, Wünnenberg, Haaren und Helmern. Außerdem hatte die Leitstelle den Bürener Notarzt und die Rettungswagen aus Fürstenberg und Borchen alarmiert.
 
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