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Saturday, 16. December 2017
 
 
Historie

(vgl. Ausführungen von Bernhard Nolte in der Festschrift zum Kreisverbandtag der Feuerwehren des Kreises Paderborn im Jahre 2001)

Das erste Feuerwehrgerätehaus wurde 1843 in Fürstenberg an der Kuhtrift errichtet.  

Vorher waren sämtliche Feuerlöschgeräte, wie Spritzen, Eimer, Haken und Leitern im Turm der Fürstenberger St.Marien-Kirche untergebracht. Zu dieser Zeit wurden die Dorfbewohner Fürstenbergs mit der Feuerglocke im Kirchturm auf ein Feuer aufmerksam gemacht und zur Hilfe gerufen. 

In der Zeit zwischen 1460 und 1851 war Fürstenberg insgesamt elfmal durch große Feuersbrünste heimgesucht worden, die oftmals das ganze Dorf in Schutt und Asche legten. So steht zum Beispiel im Jahre 1851 in der Chronik Fürstenbergs geschrieben: „…am 28.Juni ist nachmittags ein Brand ausgebrochen, der rasch um sich griff und 21 Gehöfte auf dem Klimberg vernichtete.“ Spuren dieses Brandes sind sogar heute noch zu sehen.

Schon in frühester Zeit stand in Fürstenberg ein stattlicher Fahrzeugpark zur Verfügung. Im Jahre 1843 verfügte die Gemeinde Fürstenberg über zwei pferdegezogene Spritzen, von denen eine dem Grafen von Westphalen und eine der Gemeinde gehörte, und vier Wasserwagen. 

Am 21.August 1927 wurde schließlich die „Freiwillige Feuerwehr Fürstenberg“ gegründet. Damals traten 70 Mann in wehrfähiger Verfassung der Feuerwehr bei. Erster Kommandeur wurde Heinrich Schäfer. Weiterhin blieb zu dieser Zeit jedoch die vorher bereits existieren Brandwehr mit dienstpflichtigen Personen bestehen. 167 Mann dieser Brandwehr sollten die Freiwillige Feuerwehr bei Einsätzen unterstützen. 

1931 beschaffte der Kreis Büren mit Unterstützung der Westf. Provinzial Feuersozietät drei Motorspritzen für das Kreisgebiet. Eine Spritze vom Typ „Goliath II“ der Fa. Magirus mit einer Pumpenleistung von 600 Litern in der Minute wurde in Fürstenberg stationiert. Die Tragspritze stand auf einem Fahrgestell, welches an ein Fahrzeug angehängt werden konnte. Zugfahrzeug war in den meisten Fällen das Postauto. Die Spritze kam kreisweit zum Einsatz. Sobald über Fürstenbergs Grenzen hinaus ausgerückt wurde, mussten neben dem Kommandeur 10 bis 12 Mann Bedienungspersonal mitfahren.

In dieser Zeit wurde der Brandschutz weiter verbessert. Beim Sägewerk Weitekamp (heute Fa. AVAG Pumpen) wurde eine Sperrmauer in der Karpke errichtet, um aus dem entstehenden Wasserstau die Motorpumpe zu versorgen. An der Stelle des Gerichtskumps auf dem Kirchplatz wurde ein Löschteich als Wasserreserve für das obere Dorf gebaut. 

Die Fürstenberger Feuerwehrkapelle, die heute in den Musikverein Fürstenberg übergegangen ist, stellte ab ihrer Gründung im Jahre 1928 die Festmusik bei allen größeren Feierlichkeiten im Dorf und den Prozessionen.

1930 wurde an der Poststraße auf dem Gelände der heutigen Sparkasse ein neues Spritzenhaus gebaut. Der örtliche Bauunternehmer Rümmel führte den Auftrag aus. Doch die Feuerwehr rückt nicht nur zu Bränden aus. In den vierziger Jahren wird die Wehr auch gemeinsam mit den Haarener Kameraden während der schneereichen Winter zum Schneeräumen auf der Haarener Straße eingesetzt. Der Schnee wird mit Muskelkraft per Schneeschaufel entfernt. Eine mühevolle Aufgabe auf der ca. sieben Kilometer langen Strecke.

Zweiter Weltkrieg und Nachkriegsjahre:

1939 legte sich die Schatten des zweiten Weltkrieges auch über Fürstenberg. Viele Feuerwehrkameraden wurden zur Wehrmacht eingezogen. Viele kehrten nicht zurück. Die Freiwillige Feuerwehr Fürstenberg musste eine Feuerwehrbereitschaft stellen, die Tag und Nacht einsatzbereit war. Zu diesem Zweck erhielt die Feuerwehr im Jahre 1942 auch ihr erstes Fahrzeug. Mit dem neuen Löschgruppenfahrzeug LF 8 auf einem Mercedes-Benz vom Typ LF 1500 S rückte die Bereitschaft zu Brandeinsätzen bis nach Paderborn, Soest, Lippstadt, Bielefeld und sogar bis Münster und Dortmund aus, um die dortigen Feuerwehrleute bei den unzähligen Bränden nach den alliierten Bombenangriffen zu unterstützen.

Nach dem Krieg mussten die Feuerwehren neu aufgebaut werden. Johann Schulte wurde Amtsbrandmeister des Amtes Wünnenberg, Johann Drüppel wurde Wehrführer in Fürstenberg 

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Das Jahr 1956 war ein großes Jahr für die Freiwillige Feuerwehr Fürstenberg. Das erste Tanklöschfahrzeug im Kreis Büren, ein Magirus-TLF 16/24 auf Magirus F-Mercur-125-A, wurde in Dienst gestellt. Das Fahrzeug mit einem 2400 Liter fassenden Wassertank rückte kreisweit zu Einsätzen aus. Auch überregional wurde dieses Fahrzeug bekannt. Als eines der modernsten Feuerwehrfahrzeuge zu der Zeit wurde es im weiten Umkreis auf Feuerwehrfesten ausgestellt.

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Im Jahr 1958 zog die Feuerwehr in ihr neues Heim zwischen Kump und Kolpingstraße. Ebenso ging das erste Hubrettungsgerät in der Umgebung in Dienst, eine 18m lange Anhängeleiter. Diese blieb in Dienst, bis 1986 eine selbstfahrende Drehleiter für den damaligen Löschzug Wünnenberg angeschafft wurde. 

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1964 wurde ein Ersatz für das mittlerweile 32 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug LF 8 beschafft. Das neue Löschgruppenfahrzeug LF 8 wurde von der Fa. Magirus auf einem Faun Fahrgestell vom Typ F 24 DL/320 F mit 64 PS aufgebaut.

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1968 ging ein Pulverlöschanhänger mit 250kg ABC-Pulver in Dienst. Dieser Anhänger wurde nach Fertigstellung der Autobahnen an den Löschzug Haaren abgegeben. 

1975 kam es in Nordrhein-Westfalen zur kommunalen Neugliederung. Die Orte Essentho, Meerhof, Oesdorf und Westheim des vorherigen Amtes Wünnenberg und ihre Feuerwehren gingen in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Marsberg/Hochsauerlandkreis über. Die neue Stadt Wünnenberg bestand nun aus den Orten Bleiwäsche, Elisenhof, Fürstenberg, Haaren (ehemals Amt Atteln), Helmern (ehemals Amt Atteln), Leiberg und Wünnenberg, später Bad Wünnenberg. Die Freiwillige Feuerwehr Fürstenberg wurde zum Löschzug Fürstenberg der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wünnenberg. Erster Löschzugführer wurde Klemens Schulte.

Ebenfalls 1975 übernahm der Löschzug Fürstenberg wieder den alleinigen Rettungsdienst im Stadtgebiet der Stadt Wünnenberg. Ca. 300 Einsätze sind zu der Zeit jedes Jahr zu verzeichnen. Erstmals kommt auch ein Krankentransportwagen nach Fürstenberg. Vorher wurden Krankentransporte auch mit dem Löschfahrzeug durchgeführt. Der neue KTW auf VW Bus wird vorrangig von den ersten Rettungsdienstkräften Ulrich Hammerschmitt und Walter Peters besetzt. Zunächst rückt immer nur eine Person mit dem Fahrzeug zu Notfällen aus, wird Tragehilfe benötigt, wird kurzerhand bei Nachbarn geklingelt. Der Löschzug hat 1975 insgesamt 17 Einsätze zu verzeichnen, dabei werden die Wehrleute siebenmal mit Sirene alarmiert und zehnmal per Telefonkette.

Am Abend des 09.Februar 1977 musste der Löschzug zu einem schweren Großbrand nach Wünnenberg ausrücken. Dort stand eine Möbelfabrik in Flammen. Insgesamt gibt es 14 Einsätze zu verzeichnen. Erstmals wird im Tanklöschfahrzeug ein Fahrzeugfunkgerät eingebaut. Damit kann das Fahrzeug von nun an erstmals mit der neu eingerichteten Kreisfeuerwehrzentrale in Büren-Ahden und anderen Feuerwehren per Funk kommunizieren.

Für das nunmehr 24 Jahre alte Tanklöschfahrzeug TLF 16 gab es 1980 Ersatz. Ein neues TLF 16/25 wiederum von Magirus auf einem Magirus-Deutz F 192 D 11 A ging in Dienst. 

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Der Löschzug Fürstenberg war und ist seit den siebziger Jahren auch im Krankentransport und Rettungsdienst aktiv. Zu diesem Zweck wurde 1982 ein neuer Krankentransportwagen KTW auf Daimler Benz 207 D den Wehrleuten vom Kreis Paderborn zur Verfügung gestellt.

1986 stationierte der Katastrophenschutz ein Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS auf Daimler-Benz LAF 1113 in Fürstenberg. Dieses Fahrzeug löste das alte Löschgruppenfahrzeug LF 8 auf Faun ab.

Zwei Großbrände waren 1987 zu verzeichnen. Am 20.08. rückten die Wehrmänner zu einem Großeinsatz nach Elisenhof aus. Dort stand ein Bauernhof in Flammen. Am 21.12. musste der Löschzug nach Wünnenberg ausrücken. Dort brannte eine Produktionshalle in voller Ausdehnung.

Im Mai 1989 erhielt der für den Rettungsdienst zuständige Löschzug wiederum einen neuen Krankentransportwagen KTW. Fahrgestell blieb der Daimler Benz 207 D.

Am 16.11.1990 wurden die Wehrleute zu einem Großeinsatz auf die Autobahn A 44 alarmiert. Dort war ein Chemielastzug verunglückt. Die Bergungsarbeiten mit Verstärkung der Werkfeuerwehren der Bayer-Werke aus Dormagen und Leverkusen waren nur unter Atemschutz möglich.

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Wieder ein Großeinsatz am 31.05.1991. Im Wohnpark Fürstenberg gab es Chlorgasalarm. Auch am 09.08. ein Großalarm: In Haaren brannte eine Textilfabrik.

Zu einem weiteren Großbrand rückten die Fürstenberger Wehrmänner am 14.08.1993 aus. In Helmern stand ein Bauernhof in Flammen. Am 19.11. des gleichen Jahres ging es zu einem Vollbrand eines leer stehenden Hauses an der B 480 in Wünnenberg.

1994 wurde für den Stadtbrandmeister der freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wünnenberg erstmals als Führungsfahrzeug ein Einsatzleitwagen ELW 1 angeschafft, ein VW T4 von Ausbauhersteller Brink. Da der Stadtbrandmeister damals der heutige Kreisbrandmeister Bernhard Lücke war, kam das Fahrzeug in seinen Wohnort nach Fürstenberg und wurde in einer neben dem Feuerwehrhaus angebauten angemieteten Garage untergestellt. Auch der Rettungsdienst erhält ein neues Fahrzeug. Ein Rettungswagen RTW vom Typ VW LT 31 geht in Dienst.

Am 24.09.1994 brannte eine Scheune auf der Körtge zwischen Fürstenberg und Meerhof. Die Wasserversorgung erwies sich als äußerst problematisch. Nur mit Mühe konnte ein Übergreifen der Flammen verhindert werden. Fast einen Monat später, am 27.10.1994 kam es zu einem der größten Einsätze des Löschzugs Fürstenberg und der Feuerwehr der Stadt Wünnenberg: In Bleiwäsche brannte ein voll besetztes Hotel. Der Besatzung vom Rettungswagen und Tanklöschfahrzeug aus Fürstenberg, die als erste Einsatzfahrzeuge an der Einsatzstelle eintrafen, bot sich damals schlimmes Bild, da noch viele Gäste von den Balkonen um Hilfe riefen. Gott sei Dank konnten alle Gäste aus dem brennenden Gebäude gerettet werden. Einige von ihnen wurden mit Steckleitern von den Balkonen geholt. Wie durch ein Wunder wurde bei dem Brand niemand verletzt. Das Hotel wurde jedoch unbewohnbar. Als Löschwasserentnahmestelle diente zeitweise auch der Hotelpool.

Am 20.09.1996 wurden die Feuerwehrmänner des Löschzugs nach Leiberg zur Unterstützung gerufen. Das Stallgebäude eines Bauernhofes brannte in voller Ausdehnung.

Ebenfalls 1996 kommt ein neuer Rettungswagen nach Fürstenberg. Der Kreis Paderborn stationiert einen Daimler Benz 312 D Sprinter.

In den Jahren 1996/1997 wurden für alle Wehrleute der Stadt Wünnenberg neue flamm- und feuerbeständige Schutzanzüge beschafft.

Ein weiterer Großeinsatz: Am 10.06.1998 stürzte nahe der Siedlung Wohlbedacht ein Hubschrauber ab. Die Insassen konnten die Maschine gottlob unverletzt verlassen. Der Löschzug Fürstenberg und die Züge aus Haaren und Marsberg-Essentho stellten den Brandschutz sicher. 

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Die Stadt Wünnenberg hatte 1999 die Möglichkeit im Rahmen einer Landesförderung ein LF 24 günstig zu erwerben. Von dieser Möglichkeit machte man Gebrauch und erwarb ein entsprechendes Fahrzeug wiederum von Magirus auf einem Iveco von Typ FF 150 E 27 mit einer Motorleistung von 270 PS. Das Fahrzeug löste das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 ab, welches starke Rostschäden aufwies. Das 19 Jahre alte TLF konnte durch ein Entgegenkommen der Stadt Wünnenberg an die Feuerwehr der polnischen Gemeinde Skorcz verschenkt werden, die in mühevoller Arbeit das Fahrzeug wieder herrichtete. Dort dient es nun in weitem Umkreis als Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Menschenrettung bei Verkehrsunfällen.

Besonderheit zum Jahreswechsel 1999/2000: Im Hinblick auf eventuelle Ausfälle von Telefonverbindungen zur Jahrtausendwende besetzte der Löschzug Fürstenberg in Gruppenstärke von neun Personen das Gerätehaus um bei Notfällen sofort zur Verfügung zu stehen.

Am 21.12.2000 rückte der Löschzug zu einem Großbrand nach Leiberg aus. Dort stand ein Stallgebäude in Flammen.

Im Jahr 2001 wurde Gerhard Henke neuer Stadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wünnenberg. Daraufhin wurde der ELW 1 des Stadtbrandmeisters in dessen Wohnort Haaren stationiert. Der dortige Mannschaftstransportwagen MTW auf Volkswagen ging im Tausch nach Fürstenberg. Das Fahrzeug aus Beständen des Katastrophenschutzes stammte aus dem Jahr 1982.

Ein kurioser Einsatz am 20.04.2002: Nahe der A 44 bei Helmern brannte die Kanzel eines 80m hohen Windrades. Für die Feuerwehren aus Fürstenberg, Bad Wünnnberg, Helmern und Elisenhof blieb nur die Möglichkeit abzusperren. Löschmöglichkeiten waren nicht vorhanden.

Im Frühjahr 2003 schied dier Mannschaftstransportwagen MTW des Löschzugs Fürstenberg aufgrund eines Motorschadens aus dem Dienst aus. Der Löschzug Fürstenberg hatte während des folgenden Sommers kein Mannschaftstransportfahrzeug.

Am 12.08.2003 Großeinsatz in Fürstenberg. Am Grasweg brannte bei hochsommerlichen Temperaturen ein Bauernhof. Am 26.12. des gleichen Jahres wieder ein kurioser Einsatz: Erneut brannte die Kanzel eines Windrades in 100m Höhe. Diesmal in der Nähe der Siedlung Wohlbedacht. Wiederum blieb den Wehrmännern nur die Möglichkeit abzusperren. Die Drehleiter war zu kurz.

Im Oktober 2003 wurde ein Führungskraftwagen des Katastrophenschutzes bei der Berufsfeuerwehr in Bielefeld ausgemustert. Aufgrund der geringen Laufleistung und des guten Zustandes kaufte es die Stadt Bad Wünnenberg zu einem günstigen Preis und übergab es dem Löschzug Fürstenberg als Mannschaftstransportwagen. Die Wehrleute bauten das orangene Fahrzeug nach ihren Bedürfnissen um und lackierten es in feuerwehrroter Farbe.

2006 wird der Rettungswagen ausgetauscht. Als Ersatz kommt ein baugleiches und gleich altes Fahrzeug von der Rettungswache Borchen, jedoch mit einem wesentlich geringerem Kilometerstand.

Im Jahr 2007 schafft der Förderverein des Löschzuges für die First Responder-Gruppe einen Defibrillator an. Unwetter sorgen für zahllose Einsätze in diesem Jahr. Im Januar ist der Löschzug, wie fast alle Feuerwehren in Deutschland nach und während des Sturms Kyrill am Abend des 18.01.2007 und am Morgen des 19.01.2007 im Dauereinsatz. Im August werden die Feuerwehrleute nach Delbrück und Büren gerufen, um die dortigen Einsatzkräfte bei den Hochwassern zu unterstützen.

Auch 2008 ist ein ereignisreiches Jahr. Im Mai erhält die Rettungswache einen neuen Rettungswagen. Da das Fahrzeug für den vorhandenen Unterstand zu hoch ist, muss es zunächst draußen abgestellt werden, bis im September die neue Rettungswache an der Poststraße bezogen wird. Kurz nach dem Bezug der neuen Rettungswache findet am 25.09.2008 die Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrgerätehaus am Ostring statt. Beim Bau des Gerätehauses leisten die Kameraden viele Stunden in Eigenleistung, so wird zum Beispiel das Dach selbst gedeckt oder der Innenausbau vorgenommen. Einsatzmäßig ist der Löschzug so oft wie vorher in keinem Jahr im Einsatz. Insgesamt rücken die Kameradin und Kameraden zu 47 Einsätzen aus, nicht mitgezählt sind dabei die Sicherheitsdienste auf den Fürstenberger Dorffestivitäten. Neben einigen schweren Verkehrsunfällen sind auch zahlreiche Brände zu bekämpfen. Unter anderem rückt der Löschzug am 28.10.2008 zu einem Wohnungsbrand nach Bad Wünnenberg aus. Dort können zum Glück fünf Menschen aus dem Brandrauch gerettet werden

Das Jahr 2009 ist geprägt von den Bauarbeiten am Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Am 27.05.2010 gegen 19.30 Uhr werden nach 52 Jahren zum letzten Mal die Fahrzeugmotoren der Einsatzfahrzeuge im alten Feuerwehrgerätehaus an der Kolpingstraße gestartet. Die Wehrleute ziehen an diesem Abend in das neue Domizil um. Tags darauf, am 28.05.2010, rücken die Einsatzkräfte das erste Mal aus dem neuen Gerätehaus zu einem Einsatz aus. Am Langenweg muss eine freilaufende Ziege eingefangen werden. Am 02.06.2010 kann das neue Feuerwehrgerätehaus durch den kirchlichen Segen von Diakon Walter Wiedemeier und Pastor Mathias Gössling und die Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Winfried Menne offiziell in Betrieb genommen werden. Dem Festakt und den anschließenden Feierlichkeiten mit Tag der offenen Tür am 02. und 03.06.2010 wohnen zahlreiche Gäste aus der Bevölkerung und aus befreundeten Feuerwehren bei schönstem Frühsommerwetter bei.

Im Jahr 2011 kann der Löschzug zwei neue Fahrzeuge in Betrieb nehmen. Ein neuer Mannschaftstransportwagen auf Ford Transit löst im Sommer 2011 den betagten Volkswagen Transporter ab. Auch das neue Fahrzeug wird von den Kameraden in vielen Arbeitsstunden selbst ausgebaut. Im Oktober 2011 findet ein Ringtausch von Löschfahrzeugen im Stadtgebiet statt. Nachdem der Löschzug Bad Wünnenberg ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug in Dienst gestellt hat, wechselte das dortige Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 nach Leiberg. Das in Leiberg vorhandene Löschgruppenfahrzeug LF 8 konnte somit nach Fürstenberg überstellt werden. In Fürstenberg wurde daraufhin das LF 16-TS außer Dienst gestellt. Die Zahl der Einsätze im Jahr 2011 übertrifft die der Vorjahre noch einmal. Über 50 Mal rücken die Kameraden zu Feuer- und Hilfeleistungseinsätzen in diesem Jahr aus.

 
 
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